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    Musikindustrie erhält direkten Zugriff auf Providerdaten

    Heute wird ein Gesetz verabschiedet, das die Staatsanwälte entlasten sollte. Es wird entschieden, dass die Musikindustrie nun direkt die Verkehrsdaten bei Internetprovidern einsehen darf. Sobald der Verdacht auf ein “gewerbliches Ausmaß” vorliegt dürfen die Firmen Providerdaten anfordern.

    Ein gewerbliches Ausmaß wäre sobald ein heruntergeladenes Lied benutzt wird um einen geldwerten Vorteil zu erlangen. Schwach definiert, schliesslich könnten die bei jedem einzelnen Lied einen geldwerten Vorteil vermuten.

    Bisher habe ich noch keinen Kommentar eines Datenschutzbeauftragten gefunden. Ich bin froh, dass ich kein Filesharing betreibe. Dennoch finde ich so ein Gesetz unter aller Sau. Hier wird einzelnen Firmen gestattet persönliche Daten von Dritten zu besorgen ohne Zustimmung der betreffenden Personen. Warum lassen wir nicht gleich alle, die es interessiert, unsere Kontoumsätze einsehen?

    In diesem Fall wird sich bestimmt noch einiges bewegen, denke ich.

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    Eine Antwort

    • Habe es auch gerade gelesen - finde ich auch ne sauerei - gut ich nutze schon lange kein FileSharing mehr und ich kaufe mir auch kaum noch irgendwelche MusikCDs (=weil der meiste Kram Schrott ist).

      Mal sehen wie das dann hier bei mir auf Arbeit ausartet - wobei ich das Glück habe, daß unsere schon von Haus aus feste IP-Adressen haben und daher eher vorsichtig mit FileSharing umgehen.


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